Wenn Sie selbst einmal nicht handeln können

Unternehmer-Notfallplan: Wer kann handeln, wenn Sie es vorübergehend nicht können?

Ein Unternehmer-Notfallplan klärt, wer im Ausfall handeln darf und wo Vertretungen, Zugänge, Verträge und wichtige Informationen zu finden sind.

09 · Notfall- & Nachlassplanung

Wer kann morgen handeln, wenn Sie es plötzlich nicht können?

Im Ernstfall helfen keine Ordner, wenn niemand weiß, was darin steht oder handeln darf. Wer kann Zahlungen freigeben? Wer kennt wichtige Kunden? Wo liegen Verträge? Wer kommt an Systeme und kennt laufende Verpflichtungen? Diese Fragen werden zuerst geklärt. Rechtliche oder steuerliche Gestaltungen gehören anschließend zu den dafür befugten Berufsträgern.

Für wen die Leistung gedacht ist

Für Inhaber, Selbstständige und Geschäftsführer, deren persönlicher Ausfall Zahlungen, Entscheidungen, Kundenbeziehungen, digitale Zugänge oder die Fortführung des Betriebs beeinträchtigen würde.

Ansprechpartner: Koordination ausschließlich über Erik Sturm
01

Wer darf im Ernstfall entscheiden?

Vertretungen, Freigaben und Zuständigkeiten müssen so vorbereitet sein, dass eine benannte Person tatsächlich handeln kann.

02

Wer kommt an Informationen und Systeme?

Kontakte, Verträge, Zugänge und laufende Verpflichtungen müssen auffindbar sein, ohne sensible Daten ungeschützt abzulegen.

03

Was gehört in fachliche Hände?

Vollmachten, Testamente und steuerliche Gestaltungen werden ausschließlich durch die jeweils befugten Berufsträger erstellt oder geprüft.

Worauf es ankommt

Darauf kommt es in Ihrem Betrieb an

Welche Punkte für Sie relevant sind, hängt von Ihrer konkreten Situation ab. Nicht jeder Baustein ist für jeden Betrieb oder jede Person sinnvoll.

Unternehmer-Notfallordner
Vertretungen und Ansprechpartner
Konten, Verträge und digitale Zugänge
Bestehende Vollmachten und Verfügungen
Nachlass- und Erbfolgeinformationen
Koordination mit Rechtsanwälten, Steuerberatern und Notaren
Typische Ausgangssituationen

Was einen betrieblichen Notfall besonders kritisch macht

Der Notfallplan soll den Betrieb nicht auf Papier verwalten. Er soll den vorgesehenen Personen ermöglichen, unter Zeitdruck die richtigen Informationen und Befugnisse zu finden.

01

Wissen liegt nur beim Inhaber

Kundenkontakte, Fristen, Kalkulationen und laufende Verpflichtungen müssen so dokumentiert sein, dass eine benannte Vertretung den Betrieb vorübergehend stabilisieren kann.

02

Vollmachten sind ungeklärt

Interne Aufgabenlisten ersetzen keine wirksamen Vollmachten. Rechtliche Dokumente müssen durch dazu befugte Rechtsanwälte oder Notare erstellt oder geprüft werden.

03

Digitale Zugänge fehlen

E-Mail, Buchhaltung, Banking, Cloud-Dienste und Fachanwendungen benötigen sichere Notfallwege. Zugangsdaten sollten dabei nicht ungeschützt im frei zugänglichen Ordner liegen.

04

Privatleben und Betrieb greifen ineinander

Bei Einzelunternehmen und Beteiligungen können Familie, Erbfolge, Bürgschaften und Unternehmensfortführung eng verbunden sein. Diese Schnittstellen müssen sichtbar werden.

Häufige Fragen

Die häufigsten Fragen dazu

Die Antworten geben einen ersten Überblick. Ob sie auf Ihre Situation passen, hängt von den konkreten Rahmenbedingungen ab.

Ihre Situation

Ist Ihr Betrieb im Ernstfall handlungsfähig?

Wir ordnen Vertretungen, Zugänge, Zahlungswege, Verträge und Ansprechpartner und binden Rechts- oder Steuerberatung dort ein, wo sie erforderlich ist.